Paraschah Inspiration – Wajakel

וַיַּקְהֵ֣ל משֶׁ֗ה אֶת־כָּל־עֲדַ֛ת בְּנֵ֥י יִשְׂרָאֵ֖ל וַיֹּ֣אמֶר אֲלֵהֶ֑ם אֵ֚לֶּה הַדְּבָרִ֔ים אֲשֶׁר־צִוָּ֥ה יְהֹוָ֖ה לַֽעֲשׂ֥ת אֹתָֽם: וַיַּקְהֵ֣ל משֶׁ֗ה אֶת־כָּל־עֲדַ֛ת בְּנֵ֥י יִשְׂרָאֵ֖ל וַיֹּ֣אמֶר אֲלֵהֶ֑ם אֵ֚לֶּה הַדְּבָרִ֔ים אֲשֶׁר־צִוָּ֥ה יְהֹוָ֖ה לַֽעֲשׂ֥ת אֹתָֽם:

Und Mose rief die ganze Gemeinde der Söhne Israel, sich zu versammeln und sagte zu ihnen: „Dies sind die Dinge, die der HERR zu tun geboten hat. An sechs Tagen soll Arbeit verrichtet werden, doch der siebte Tag soll euch heilig sein, ein Schabbat des Ruhens für den HERRN. Jeder, der an ihm eine Arbeit verrichtet, soll getötet werden.“

2.Mose 35, 1-2

In der Torah-Lesung dieser Woche teilt Mose den Kindern Israels weitere Einzelheiten über den Bau des Mischkan(Stiftshütte) mit. Dabei ist sehr aufschlussreich, welches der erste Schritt beim Bau des Mischkan sein soll. Wie lautet diese erste Anweisung, die Mose den Kindern Israels mitteilt? Er weist sie an, am Schabbat keine Arbeiten am Bau des Mischkan zu verrichten.

Es ist sehr wichtig, dies zu verstehen. Die heiligste Aufgabe der Kinder Israels darf nicht am Schabbat verrichtet werden. Dieses Gebot leitet die Kinder Israels in ihrem Verständnis des Schabbats bis zum heutigen Tag.

Die Weisen erklären, es seien eigentlich 39 verschiedene Arbeiten nötig für den Bau des Mischkan. Alle diese 39 Tätigkeiten sind am Schabbat verboten. Dazu gehören Schneiden, Nähen, Zerreißen, Binden, usw. Keine dieser Tätigkeiten sollte am Schabbat ausgeführt werden. Gemäß kal v’chomer (ein jüdisches Prinzip, welches vom schwerer Gewichteten ausgehend Rückschlüsse auf weniger Schwerwiegendes ableitet) ist gesagt: Wenn wir diese Dinge nicht einmal für den Bau des Mischkan tun können, dann können wir diese Dinge sicherlich auch nicht für geringere Zwecke tun.

Diese Anweisung ist ein Hinweis darauf, wie wichtig uns der Schabbat sein sollte. Sogar der Bau des Mischkan wird am Schabbat unterbrochen. Machen wir uns dies bewusst, und nehmen wir uns das Gebot, am Schabbat nicht zu arbeiten, zu Herzen.

Schabbat Schalom.

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Rabbi Steven Bernstein

Steve was born on Lag B’Omer in Ann Arbor, MI but was raised in Gainesville, FL. The son of two University of Florida professors, he excelled in the sciences in school. In addition to his normal academic studies, he pursued his Jewish education studying with many Rabbis and professors of Judaic Studies from the University including visiting Rabbis such as Abraham Joshua Heschel and Shlomo Carlebach.