Paraschah Inspiration – Pekudeh

וַיְכַ֥ס הֶֽעָנָ֖ן אֶת־אֹ֣הֶל מוֹעֵ֑ד וּכְב֣וֹד יְהֹוָ֔ה מָלֵ֖א אֶת־הַמִּשְׁכָּֽן: וְלֹֽא־יָכֹ֣ל משֶׁ֗ה לָבוֹא֙ אֶל־אֹ֣הֶל מוֹעֵ֔ד כִּֽי־שָׁכַ֥ן עָלָ֖יו הֶֽעָנָ֑ן וּכְב֣וֹד יְהֹוָ֔ה מָלֵ֖א אֶת־הַמִּשְׁכָּֽן: וּבְהֵֽעָל֤וֹת הֶֽעָנָן֙ מֵעַ֣ל הַמִּשְׁכָּ֔ן יִסְע֖וּ בְּנֵ֣י יִשְׂרָאֵ֑ל בְּכֹ֖ל מַסְעֵיהֶֽם: וְאִם־לֹ֥א יֵֽעָלֶ֖ה הֶֽעָנָ֑ן וְלֹ֣א יִסְע֔וּ עַד־י֖וֹם הֵעָֽלֹתֽוֹ: כִּי֩ עֲנַ֨ן יְהֹוָ֤ה עַל־הַמִּשְׁכָּן֙ יוֹמָ֔ם וְאֵ֕שׁ תִּֽהְיֶ֥ה לַ֖יְלָה בּ֑וֹ לְעֵינֵ֥י כָל־בֵּֽית־יִשְׂרָאֵ֖ל בְּכָל־מַסְעֵיהֶֽם:

Und die Wolke bedeckte das Zelt der Begegnung, und die Herrlichkeit des Herrn erfüllte den Mischkan. Mose konnte das Zelt der Begegnung nicht betreten, weil die Wolke über diesem ruhte und die Herrlichkeit des HERRN den Mischkan erfüllte. Wenn sich die Wolke über dem Mischkan erhob, zogen die Kinder Israels weiter auf ihrem Weg. Wenn sich aber die Wolke nicht erhob, zogen sie nicht aus, bis zu dem Tag, an dem sie sich erhob. Denn die Wolke des HERRN war bei Tag über dem Mischkan, und in der Nacht war Feuer darin, vor den Augen des ganzen Hauses Israel, auf allen ihren Wegen.

2.Mose 40, 34-38

Mit der Torah-Lesung dieser Woche endet das zweite Buch Mose. Sie beschreibt den Bau des Mischkan (Stiftshütte) und wie Mose diesen segnet. Alle fertigen Teile des Mischkan und alles, was in ihm verwendet wird, wird von Mose gesegnet. Aber noch war der Mischkan nicht einsatzbereit.

Bevor der Dienst im Mischkan beginnen konnte, musste die Kehuna, die Priesterschaft, geweiht werden, wie wir bereits gesehen hatten: Dazu standen Aaron und seine Söhne 7 Tage lang vor dem Eingang zum Ohel Mo’ed (Zelt für die angeordnete Zeit). Dann, einen Tag nach den sieben Tagen der Weihe der Kehuna, brachte diese zum ersten Mal die täglichen Opfer dar. Damit erst waren die Miluim, die Weihe der Priesterschaft, abgeschlossen, und zwar am 8. Tag.

Sobald mit der Darbringung der Tamid-Opfer am 8. Tag die Miluim vollendet waren – dann, und erst dann – ließ sich die Schechinah (die göttliche Präsenz) auf dem Mischkan nieder. Dies erinnert uns daran, dass es bei HaSchems Beziehung zu Israel nicht um Dinge geht. Vielmehr geht es um das Tun, und zwar um das Tun ‚im Glauben‘. HaSchems Schechinah ließ sich erst dann auf dem Mischkan nieder, als die Kohanim (Priester) mit der Darbringung der gebotenen Opfer, am 8. Tag, mit dem täglichen Opferdienst begonnen hatten. Von diesem Zeitpunkt am Sinai an wurden die Opfer bis zur Zerstörung des salomonischen Tempels durch Nebukadnezar ununterbrochen dargebracht. Daraus lernen wir, dass es in Israels Beziehung zu HaSchem darum geht die Mizwot (Gebote) zu erfüllen. 

Schabbat Schalom.

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Rabbi Steven Bernstein

Steve was born on Lag B’Omer in Ann Arbor, MI but was raised in Gainesville, FL. The son of two University of Florida professors, he excelled in the sciences in school. In addition to his normal academic studies, he pursued his Jewish education studying with many Rabbis and professors of Judaic Studies from the University including visiting Rabbis such as Abraham Joshua Heschel and Shlomo Carlebach.